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Advent

EKHNKerze und PlätzchenAdvent - Zeit für besondere Momente

Mit Lebkuchen, Spekulatius und Schokoladennikoläusen hat der Einzelhandel seine Vorboten bereits seit Monaten vorausgeschickt. Doch mit der ersten angezündeten Kerze auf dem Adventskranz beginnt tatsächlich die Adventszeit - am 27. November 2022. Die Wochen zwischen dem ersten Adventssonntag und dem Heiligen Abend sind die Zeit der Vorfreude, der Vorbereitung auf Weihnachten. 

Advent: Geschichte, Bräuche und Hintergründe

Ursprünglich eine Fastenzeit

Die Traditionen und Bräuche im Advent haben sich allerdings erst allmählich entwickelt, denn ursprünglich war die Adventszeit eine Fasten- und Bußzeit. Im 4. Jahrhundert war diese Zeit durch Gottesdienstbesuche, Fasten und gute Werke gekennzeichnet und dauerte nur drei Wochen, wie Quellen aus Spanien und Gallien belegen. Ab dem 5. Jahrhundert begann dann der Advent am Martinstag, also am 11. November. Es folgte eine 40-tägige Fastenzeit bis zum Epiphaniastag am 6. Januar. Das waren also acht Wochen abzüglich der fastenfreien Sonn- und Feiertage und damit insgesamt 40 Tage. Denn auch Jesus fastete 40 Tage in der Wüste und das Volk Israel war 40 Jahre in der Wüste unterwegs. Der Charakter einer Fastenzeit hat sich in Ländern wie Russland und Griechenland bei orthodoxen Christen bis heute erhalten. 

Bräuche

Die Traditionen der Adventszeit haben sich vor allem seit dem 16. Jahrhundert entwickelt, seitdem beginnt der Advent im Dezember. Viele Adventsbräuche stammen  aus dem 19. und 20. Jahrhundert, so erschien der erste gedruckte Adventskalender im Jahr 1902. Der evangelische Pfarrer Johann Hinrich Wichern hing den ersten Adventskranz 1839 im „Rauhen Haus“ in Hamburg auf, in dem er arme Kinder betreute. Der Holzkranz hatte 20 kleine rote Kerzen für die Werktage und vier große Weiße für die Adventssonntage. 

Brot für die Welt: Hilfe für arme und ausgegrenzte Menschen

Während der Adventszeit kommen auch die Menschen verstärkt in den Blick, die mit Armut, Hunger, Krankheiten und mangelnden Lebensperspektiven zu kämpfen haben. So ermöglicht die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" mit Spendenaufrufen benachteiligte Menschen rund um den Globus Hilfe zur Selbsthilfe.

Brot für die Welt

© Multimediaredaktion ekhn.de

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Corona: Infos und Materialien

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epd video: Warum feiern wir Advent?

#wärmewinter: Hilfe bei Belastung durch Preissteigerungen

Im Krisenwinter 2022/23 möchten Kirche und Diakonie mit dem #wärmewinter ein Signal gegen soziale Kälte setzen. Sie schaffen Orte der Gemeinschaft und bieten praktische Hilfe und Beratung an. Das zeigen die Angebote auf dieser Seite, aber es gibt weitere:

#wärmewinter - Hilfe bei Belastung durch Preissteigerungen

Kurze Auszeit mit der Bibel

Stress und Hektik im Advent? Die Meditation mit Pfarrer Martin Vorländer lädt dazu ein, wieder zur Ruhe zu kommen und sich zu verbinden.

Mit Video - Adventslieder zum Mitsingen

Die Adventslieder „Macht hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff“ und „Wie soll ich dich empfangen“ laden zum Mitsingen ein. Die instrumentalen Beiträge stammen von dem Hornquartett „The Cornettis“ und dem Trompeten- und Posaunensextett „6pack“ der Frankfurter Bläserschule. Es singen Leon Tchakachow, Annemarie Pfahler und eine Schola der Kantorei St. Katharinen: 

Gib uns Vertrauen, Gott, in diesen Zeiten.
Gelassenheit, Besonnenheit und Mut.
Und gib uns Freundlichkeit. Die soll sich ausbreiten.
In unseren Herzen und in unserem Land und überhaupt.

(Doris Joachim)

Doris Joachim

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_stockam

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